Das Leid der Straßenkatzen hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme in Deutschland entwickelt. Allein in Deutschland leben Millionen Katzen auf der Straße. Tagein, tagaus müssen sie um ihr Überleben kämpfen – sie hungern, keiner kümmert sich um ihre Verletzungen und sie leiden oft unter Parasiten und Infektionskrankheiten. Jede einzelne Straßenkatze stammt ursprünglich von einer unkastrierten Hauskatze ab, die sich im Freien unkontrolliert vermehren konnte.

Was sind Straßenkatzen?
Straßenkatzen sind domestizierte Hauskatzen, die
meist ohne direkten Kontakt zum Menschen leben
müssen. Sie werden auch als Streuner, herrenlose
Katzen, Wildlinge, verwilderte Katzen oder frei leben-
de Katzen bezeichnet. Ohne menschliche Fürsorge
leiden sie unter Krankheiten, Verletzungen, Hunger und
überleben oft nur wenige Monate.

Wo kommen Straßenkatzen her?
Straßenkatzenpopulationen sind die direkte Konse-
quenz menschlicher Versäumnisse: So stammt jede
Straßenkatze ursprünglich von einer Katze ab, deren
Besitzer ihr Freigang ermöglicht hat, ohne sie zuvor
kastrieren zu lassen. So konnten sich diese Tiere im
Freien ungehindert miteinander vermehren. Auch aus-
gesetzte, zurückgelassene oder entlaufene Tiere las-
sen die Population der Straßenkatzen ansteigen.

Wie viele Straßenkatzen gibt es in Deutschland?
In Deutschland gibt es schätzungsweise mehrere
Millionen Straßenkatzen. Da sie aber meist scheu und
ängstlich sind, meiden sie den Kontakt zu Menschen,
sodass ihre Existenz oft im Verborgenen bleibt. Eine
genaue Erfassung der Population ist daher kaum
möglich, zumal viele Tiere nur eine geringe Lebens-
erwartung haben.

Wo leben Straßenkatzen?
Da Straßenkatzen in Deutschland eher scheu und zu-
rückgezogen leben, findet man sie vor allem an ver-
steckten und abgeschiedenen Orten, wie Schreber-
gärten, verlassenen Gehöften, auf Firmengeländen
oder im Industriegebiet. Im ländlichen Raum sind sie
vor allem auf Bauern- oder Reiterhöfen anzutreffen.

 

Maßnahmen gegen Straßenkatzenleid

>Durchführung von Kastrationsaktionen
>Einsatz für eine regionale Kastrationspflicht
     > Katzenbesitzer müssen Verantwortung übernehmen
>Kennzeichnung und Registrierung von Katzen
>Futterstellen: Versorgung nicht vermittelbarer Straßenkatzen
>Aufklärungsarbeit

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

Frankenthaler Tierschutzverein 1906 e. V.

Friedrich-Ebert-Str. 12
67227 Frankenthal
Telefon: 06233-28485
E-Mail: info@frankenthaler-tierschutzverein.de

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In dringenden Fällen können Sie uns auch auf den Anrufbeantworter (06233/28485) sprechen, wir melden uns zeitnah zurück.
 


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